Mit dem heutigen Update planst du Aufgaben nicht mehr einzeln, sondern als Kampagne über mehrere Weingärten hinweg. Dazu kommen sechs statt vier Prioritätsstufen, 16 Sprachen in Dashboard und App, und ein neuer Konflikt-Bildschirm beim Weingarten-Import.
„Wir entlauben nächste Woche die Ostlagen” ist keine Aufgabe und sind auch nicht sechs Aufgaben. Es ist ein Durchgang über sechs Rieden, der zwei Wochen dauert. Genau so siehst du ihn jetzt: eine Zeile, ein Fortschrittsbalken, eine Kerbe pro Weingarten.
Auf einen Blick, wie weit du bist. Neben dem Balken steht 3 von 6 fertig. Aufgeklappt siehst du, welche drei — mit Status, Priorität und Mitarbeitern je Weingarten.
Mehrere Weingärten auf einmal erledigen. Weingärten markieren und die Aktion auf alle anwenden: abschließen, Mitarbeiter zuweisen, Zieldatum setzen, Priorität ändern. Statt sechsmal dasselbe zu klicken.
Abgeschlossene Aufgaben lassen sich wieder öffnen. Wer einen Weingarten versehentlich abgehakt hat, holt ihn mit Wiedereröffnen zurück — Arbeitszeiten, GPS-Aufzeichnung und Historie bleiben erhalten. Bisher musste die Aufgabe dafür gelöscht und neu angelegt werden.
In der Tabelle sind die Spalten jetzt Kampagnen statt Aufgabentypen. Zwei Laubdurchgänge im selben Jahr landen damit nicht mehr in derselben Spalte, sondern stehen mit eigenem Zeitraum nebeneinander.
Ganze Gruppen als Zeile. Eine Weingarten-Gruppe ist eine Zeile, die sich zu ihren Mitgliedern aufklappt.
Fortschritt in Anzahl oder Fläche. Ein Umschalter rechnet den Fortschritt wahlweise in Weingärten oder in Hektar.
Ansichten speichern. Wenn du jeden Montag dieselben Rieden und Kampagnen nebeneinander brauchst, speicherst du die Zusammenstellung einmal und rufst sie danach mit einem Klick auf.
Statt vier gibt es jetzt sechs Stufen: Sehr Hohe, Hohe, Mittlere, Niedrige, Sehr Niedrige und Keine Priorität. Zwischen „muss diese Woche” und „muss heute” liegt ein Unterschied, der sich damit abbilden lässt.
Setzen kannst du die Priorität bei der Erstellung, in der Detailansicht, direkt in der Tabellenzelle und für mehrere Weingärten gleichzeitig — und in der mobilen App.
Der Status Pausiert entfällt. Er wurde in der Praxis kaum verwendet. Damit bleiben drei Status, und die Kartenlegende hat statt vier nur noch drei Einträge.
Auf vielen Betrieben arbeiten Menschen aus Rumänien, Ungarn, Polen, der Slowakei, Kroatien und der Ukraine. Du legst die Aufgaben an — dein Team sieht sie am Handy in der eigenen Sprache, ohne Erklärstunde.
Deutsch, Englisch, Tschechisch, Ungarisch, Polnisch, Rumänisch, Slowakisch, Slowenisch, Kroatisch, Serbisch, Bulgarisch, Ukrainisch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch.
Nicht nur die Oberfläche. E-Mails kommen in der Sprache der Empfängerin an — eine Einladung an eine ungarische Mitarbeiterin ist auf Ungarisch, auch wenn der Betrieb auf Deutsch arbeitet. Rechnungs-E-Mails bleiben in der Sprache des Betriebs.
Auch die Exporte. Spritzplan, Zeiterfassung, Weingärten, Aufgaben und GPS erzeugen ihre PDFs und CSVs in der gewählten Sprache. Datums- und Zahlenformate folgen mit.
Die App stellt sich selbst um. Sie folgt der Spracheinstellung des Handys — wer sein Telefon auf Rumänisch stehen hat, bekommt Vinitor auf Rumänisch, ohne etwas einzustellen.
Die Sprachauswahl im Dashboard sitzt in der Seitenleiste, nicht in den Einstellungen: Ein Globus-Symbol findet auch, wer die Oberfläche gerade nicht lesen kann.
Beim Import aus eAMA, FIONA, LAFIS, LEA oder LAWIS+ überschneiden sich neue Parzellen fast immer mit bestehenden Weingärten — Grenzen werden nachgemessen, Flächen zusammengelegt, Nummern neu vergeben.
Alle drei Karten im selben Ausschnitt. Importiert, Bestehend und Ergebnis liegen nebeneinander und zeigen denselben Kartenausschnitt. Was links oben liegt, liegt auch in der Mitte und rechts oben.
Überschneidungen sind nummeriert. Fährst du über einen Eintrag in der Liste, leuchtet die zugehörige Fläche auf der Karte auf.
Weiter klickst du selbst. Bisher sprang der Assistent nach jeder Auswahl von allein zum nächsten Konflikt. Bei einem Fehlklick warst du damit schon eine Seite weiter.
Wenn dir etwas fehlt oder im Weg steht, schreib uns — solche Rückmeldungen bestimmen, was als Nächstes gebaut wird.